Primarärztin bzw. Primararzt des Klinischen Instituts für Nuklearmedizin, molekulare Bildgebung und spezielle Endokrinologie; Universitätsklinikum St. Pölten
Das Universitätsklinikum St. Pölten-Lilienfeld ist Lehr- und Forschungsstandort der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und versorgt am Standort St. Pölten mit derzeit 1.016 Betten die Bevölkerung des Bezirkes St. Pölten sowie fachspezifisch teilweise auch überregional. Im Klinikum werden die Abteilungen Anästhesiologie und Intensivmedizin, Augenheilkunde, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Herzchirurgie, Innere Medizin, Kinder- und Jugendheilkunde inkl. Neonatologie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Neurologie, Orthopädie, Plastische Chirurgie, Unfallchirurgie und Urologie sowie die Institute für Hygiene und Mikrobiologie, Pathologie, bildgebende Diagnostik, med.-chem. Labordiagnostik und Physikalische Medizin und Rehabilitation betrieben.

Das Universitätsklinikum St. Pölten-Lilienfeld, Standort St. Pölten sowie 26 weitere Klinikstandorte stehen in der Rechtsträgerschaft des Landes NÖ. Die Betriebsführung der Kliniken erfolgt durch die NÖ Landeskliniken-Holding. Wir sind ein modernes und dynamisches Gesundheitsunternehmen mit hoher Patientenorientierung. Darüber hinaus bieten wir ein innovatives Arbeitsumfeld, zeichnen uns durch ein gutes Betriebsklima aus und eröffnen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfangreiche Entwicklungsmöglichkeiten.


Am Universitätsklinikum St. Pölten-Lilienfeld, Standort St. Pölten gelangt mit sofortiger Wirkung folgende Stelle zur Besetzung:

 
Primarärztin bzw. Primararzt
des Klinischen Instituts für Nuklearmedizin,
molekulare Bildgebung und spezielle Endokrinologie
 

Bislang wurde der Leistungsbereich Nuklearmedizin als Teilbereich der 2. Medizinischen Abteilung geführt. Aufgrund des medizinischen Fortschritts und der erhöhten Anforderung im Bereich der speziellen Diagnostik nimmt die Bedeutung der Nuklearmedizin stetig zu.
 
Daher wird der nuklearmedizinische Leistungsbereich aus dem Verband der 2. Medizinischen Abteilung ausgegliedert und ein organisatorisch eigenständiges, klinisches Instituts für Nuklearmedizin, molekulare Bildgebung und spezielle Endokrinologie am Universitätsklinikum St. Pölten etabliert.
Diese Neugründung stellt eine schlüssige Weiterentwicklung dar, wodurch im Land Niederösterreich das Sonderfach Nuklearmedizin eine entsprechende organisatorische Verankerung erfährt. Die Herauslösung des Leistungsbereiches Nuklearmedizin umfasst keine Erweiterung des bestehenden diagnostisch-therapeutischen Leistungsspektrums und der dafür erforderlichen Gerätschaften. Die Umsetzung der Maßnahme ist mit Mitte Jänner 2018 vorgesehen.
 
Das Aufgabengebiet beinhaltet die Führung und konsequente Weiterentwicklung des Instituts nach modernen Standards des Fachgebiets. MitarbeiterInnenführung im Sinne der Leitlinien unseres Universitätsklinikums, Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements, Erfahrung in der Abwicklung von Projekten sowie Beachtung ökonomischer Gesichtspunkte werden vorausgesetzt.
 
Vor dem Hintergrund der zahlreichen am Universitätsklinikum St. Pölten bestehenden medizinischen Fachrichtungen und den damit einhergehenden diagnostischen Anforderungen kommt dem Institut für Nuklearmedizin eine wesentliche Bedeutung in der Versorgung der Patientinnen und Patienten zu. Die grundlegende Zielsetzung besteht dabei darin, in engster Zusammenarbeit mit den anderen klinischen Fachgebieten am Institut das gesamte Spektrum der Nuklearmedizin anzubieten, wobei den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Hybridbildgebung und der nuklearmedizinischen Therapie besonders Rechnung zu tragen ist. Darüber hinaus ist im Kontext der Karl Landsteiner Privatuniversität die Ausbildung der Studierenden sowie der Ausbau der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit von maßgeblicher Bedeutung.
Die Bewerberin bzw. der Bewerber soll international ausgewiesene Erfahrung auf dem Gebiet der Anwendung von Radiopharmaka für die bildgebende Diagnostik mittels PET und SPECT sowie die Radionuklidtherapie besitzen  und alle Bereiche der konventionellen nuklearmedizinischen Diagnostik einschließlich Hybridverfahren (SPECT-CT, PET-CT), der speziellen Endokrinologie inklusive Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenerkrankungen, Osteoporose sowie nuklearmedizinische Therapieverfahren abdecken.
 
Weiters wird von der Bewerberin bzw. vom Bewerber erwartet, das Institut in fachlicher, wirtschaftlicher, personeller und organisatorischer Hinsicht zu führen als auch eine intensive Zusammenarbeit mit den anderen Klinikstandorten regional und überregional zu pflegen. Darüber hinaus ist die Bereitschaft zur Vertretung des Faches nach außen sowie zur Mitwirkung bei standortübergreifenden Projekten der NÖ Landeskliniken-Holding in Hinblick auf die strategische Weiterentwicklung des niederösterreichischen Gesundheitswesens von besonderer Relevanz.


Unsere Anforderungen an Ihre Persönlichkeit:
  • Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen
  • Organisations- und Führungsfähigkeit
  • Interdisziplinäres Kommunikations- und Kooperationsvermögen
  • Konflikt- und Problemlösungsvermögen
  • Belastbarkeit und Stressbewältigung
  • Hohes persönliches Engagement
  • Innovationsfreude, wertschätzende Umgangsformen
  • Hohe soziale Kompetenz und Eigenverantwortung
  • Teamfähigkeit

Ihre Qualifikationen:
  • Ein an einer Universität in der Republik Österreich erworbenes Doktorat der gesamten Heilkunde oder eine gleichwertige, im Ausland erworbene und in Österreich als Doktorat der gesamten Heilkunde seitens der Österreichischen Ärztekammer anerkannte Ausbildung
  • Berechtigung durch die Österreichische Ärztekammer zur Ausübung des ärztlichen Berufes im Sonderfach Nuklearmedizin
  • Langjährige Tätigkeit als Fachärztin bzw. Facharzt für Nuklearmedizin
  • Besondere Expertise in Hybridbildgebung (PET-CT, SPECT-CT), Thyreologie sowie nuklearmedizinischer Therapie erwünscht
  • Bereitschaft zur aktiven und partnerschaftlichen Mitgestaltung der künftigen Entwicklungen in Hinblick auf die überregional abgestimmte Leistungserbringung im Fachgebiet Nuklearmedizin
  • Erfahrung in der Leitung und Führung einer Organisationseinheit
  • Managementausbildung für Führungskräfte mit universitärem Charakter oder Führungskräfteausbildung der NÖ Landeskliniken-Holding bzw. die Bereitschaft diese zu absolvieren
  • Nachweise über die bisherige fachliche Tätigkeit
  • Erfahrung und Engagement in der Facharztausbildung sowie in der Weiterbildung aller relevanten Berufsgruppen
  • Hohe soziale Kompetenz sowie wertschätzender und respektvoller Umgang
  • Habilitation oder gleichzuhaltende Qualifikation in Lehre und Forschung erwünscht

Unser Angebot an Sie:
  • Fachliche Herausforderung 
  • Innovative, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit im Team 
  • Persönliche Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten 
  • Möglichkeit zur konsequenten fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung (Aus- und Weiterbildungen)
  • Ein vertragliches Dienstverhältnis nach den Bestimmungen des Landes Niederösterreich

Es ist für uns selbstverständlich, die Bestimmungen des NÖ Gleichbehandlungsgesetzes anzuwenden (www.noe.gv.at/gleichbehandlung). In Bereichen mit einem Frauenanteil unter 45% ist Frauenförderung geboten.

Ihre erforderlichen Bewerbungsunterlagen:
  • Bewerbungsschreiben unter Angabe der Position
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie der Geburtsurkunde
  • Kopie des österreichischen Staatsbürgerschaftsnachweises oder eines Staatsbürgerschaftsnachweises eines EWR-Mitgliedstaates/schweizerischen Eidgenossenschaft samt Vorlage einer Anmeldebescheinigung (Aufenthaltskarte) bzw. Bescheinigung des Daueraufenthalts (Daueraufenthaltskarte) sowie bei kroatischen Staatsangehörigen eine Beschäftigungsbewilligung oder eine Kopie des Nachweises eines gültigen Aufenthaltstitels nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz mit freiem Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Ein aktuelles Foto
  • Strafregisterbescheinigung (nicht älter als drei Monate)
  • Ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung (nicht älter als drei Monate) – entfällt bei Bewerberinnen und Bewerbern, die bereits in einem NÖ Universitäts- oder NÖ Landesklinikum beschäftigt sind
  • Darstellung eines Management- und Führungskonzeptes über die Organisation des Instituts im Universitätsklinikum St. Pölten-Lilienfeld, Standort St. Pölten
  • Nachweise über Ihre Qualifikationen
  • Promotionsbescheid einer österreichischen Universität oder EU-Konformitätsbestätigung bzw. Nostrifikationsbescheid über die Anerkennung einer Ausbildung im Ausland durch eine medizinische Universität in Österreich
  • Nachweise über die bisherige fachliche Tätigkeit
  • Nachweise über Zusatzqualifikationen ab Promotion
  • Auflistung allfällig selbstverfasster wissenschaftlicher Schriften bzw. als KoautorIn publizierter wissenschaftlicher Arbeiten

Nach dem Ablauf der Bewerbungsfrist laden wir Sie ein, mit dem Sekretariat des Landessanitätsrates für Niederösterreich unter der Telefonnummer +43(0)2742/9005-12921 in Kontakt zu treten, um die Vorstellung bei der zuständigen Referentin bzw. bei dem zuständigen Referenten des Fachgutachtens des Landessanitätsrates für Niederösterreich zu initiieren. Diese Vorstellung komplettiert Ihre Bewerbung. Weiters dürfen wir Sie darauf hinweisen, dass unvollständige Unterlagen sowie eine verabsäumte Vorstellung bei der Referentin bzw. bei dem Referenten zu einer schlechteren Einstufung bzw. Nichtbeurteilung des Landessanitätsrates für Niederösterreich führen können.
 
Für fachliche Auskünfte steht Ihnen der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums St. Pölten-Lilienfeld, Dr. Thomas Gamsjäger, MSc, unter der Tel.-Nr.: +43(0) 2742/9004 61111 oder die Regionalmanagerin der Region NÖ-Mitte, Prof. Christa Stelzmüller, MAS, unter der Tel.-Nr.: +43(0) 2732/9004 6414 gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung bis spätestens 12. März 2018 per externem Speichermedium an das
 
Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Personalangelegenheiten B
Betreff „UK St. Pölten - Primarärztin bzw. Primararzt des Klinischen Instituts für Nuklearmedizin“
Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten


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